Anschluss und Emergenz: Betrachtungen zur Irreduzibilität by Rasco Hartig-Perschke

By Rasco Hartig-Perschke

Der Begriff der "sozialen Emergenz" zählt zu den schillerndsten und schwierigsten Begriffen der soziologischen Theorie. Die neuere Emergenzdebatte zum Ausgangspunkt nehmend, versucht diese Arbeit zu klären, used to be in process- und kommunikationstheoretischer Perspektive unter sozialer Emergenz verstanden werden kann. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen dabei die Emergenzbehauptung und das Kommunikationsmodell der soziologischen Systemtheorie, das "Nachtragsmanagement" der Kommunikation und die Modellierung kommunikativer Mechanismen.

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Descartes, Hobbes und Huygens zählen (vgl. : 7). Widerspruch gegen den reduktionistischen Physikalismus wurde zur damaligen Zeit von „vitalistisch“ orientierten Theoretikern eingelegt. Diese nahmen an, dass die Existenz von Leben eine Folge der Beeinflussung physiko-chemischer Prozesse durch übernatürliche Kräfte (Entelechien) sei (Hans Driesch) oder auch, dass das Naturgeschehen ein Prozess sei, der durch einen „élan vital“ getragen werde (Henri Bergson; vgl. Stephan 2000: 34). Mills und Lewes in ihren Absichten folgend bemühten sich Ende des neunzehnten und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts schließlich eine Reihe von Autoren darum, diesen Widerstreit zwischen Mechanizisten und Vitalisten zu überwinden und eine neue, dritte Position zu entwickeln.

In Kapitel (4) soll geprüft werden, inwiefern das (nicht nur) im Rahmen akteurstheoretischer Ansätze entwickelte, auf Pfadabhängigkeiten rekurrierende und sich insbesondere an den pragmatischen Dimensionen von „Präzision“, „Abstrahierung“ und „Generalsierung“ orientierende Konzept sozialer Mechanismen geeignet ist, auch die „Ablauflogik“ von Kommunikationsprozessen zu erfassen. Inhalte 39 Soziale Mechanismen erklären, wie sich der Übergang von einem oder mehreren sozialen Ereignissen hin zu einem anderen oder mehreren anderen sozialen Ereignissen vollzieht, sofern der zwischen diesen Ereignissen bestehende Zusammenhang als „Ursache-Wirkungs-Verhältnis“ (Schmitt 2006: 204) definiert wird.

Subjektive Empfindungen und von außen beschreibbare neurobiologische Prozesse gehören zwei grundlegend verschiedenen Welten an (…), zwischen denen ein ‚explanatory gap‘ besteht: es gibt keine Brückenprinzipien, die neuronale Prozesse mit Empfindungen verbinden (…). Die ‚Erklärungslücke‘ besteht somit darin, dass auch bei einer erfolgreichen explanativen Reduktion eines mentalen Zustands die phänomenale Qualität dieses Zustands unerklärt bleibt“ (Heintz 2004: 10). : 8) einer Irreduzibilität trotz synchroner Determiniertheit bzw.

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